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Ursachen für Gelenkschmerzen: fünf Muster, die sich auseinanderhalten lassen

Gelenkschmerzen haben fünf typische Ursachengruppen: Abnützung des Knorpels, Entzündung der Gelenkinnenhaut, Überlastung durch Gewicht oder Arbeit, Stoffwechselvorgänge wie Gicht sowie hormonelle Umstellungen und Mangelzustände. Auseinanderhalten lassen sie sich an drei Fragen: Wie viele Gelenke sind betroffen, wie schnell hat es begonnen, und tut es bei Belastung oder in Ruhe weh? Am häufigsten betroffen ist das Knie.

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Querschnitt des Kniegelenks mit Knorpel, Meniskus und gereizter Gelenkinnenhaut
Drei Stadien des Gelenkknorpels nebeneinander: glatte Schicht, verdünnte Schicht, stark abgenützte Schicht

Ursachen für Gelenkschmerzen: fünf Gruppen im Überblick

Die fünf Gruppen sind: Abnützung des Knorpels, Entzündung, Überlastung, Stoffwechsel und hormonelle oder ernährungsbedingte Ursachen. Die häufigste ist die Abnützung, medizinisch Arthrose. Sie beginnt an einem belasteten Gelenk und über Jahre, nicht über Nacht.

Der Knorpel ist die Gleitschicht zwischen zwei Knochenenden. Er hat weder Blutgefäße noch Nerven und wird über die Gelenkflüssigkeit versorgt, die beim Bewegen in ihn hinein- und wieder herausgepresst wird. Stillstand schadet ihm daher mehr als maßvolle Bewegung.

Wird die Schicht dünner, reiben die Knochenenden stärker aneinander. Der Schmerz kommt dabei nicht aus dem Knorpel selbst, sondern aus Knochenhaut, Gelenkkapsel und gereizter Innenhaut — deshalb sagt der Zustand des Knorpels wenig darüber aus, wie stark es weh tut.

Die Unterscheidung lohnt sich, weil jede Gruppe anders angegangen wird: Abnützung über Bewegung und Entlastung, Entzündung über Kühlung, Stoffwechsel über die Harnsäure, Mangelzustände über das Blutbild.

Knieschmerzen: Abnützung oder Überlastung unterscheiden

Knieschmerzen sind die häufigste Form von Gelenkschmerzen, weil das Knie beim Gehen ein Mehrfaches des Körpergewichts trägt. Abnützung meldet sich beim Bergabgehen und beim Anlaufen nach längerem Sitzen. Überlastung meldet sich nach der Belastung und lässt in Ruhe wieder nach.

Bergab ist aussagekräftiger als bergauf. Beim Hinuntergehen und auf den Stiegen im Altbau wirkt die Last auf ein leicht gebeugtes Knie, das den Stoß abfangen muss. Wer dort zuerst etwas bemerkt, bemerkt es meist vor allen anderen Anzeichen.

Der Anlaufschmerz ist das zweite Muster: Nach dreißig Minuten Sitzen tun die ersten Schritte weh, nach zwanzig Metern wird es besser. Dahinter steckt, dass die Gelenkflüssigkeit erst durch Bewegung wieder verteilt wird.

Überlastung folgt einem anderen Takt. Nach einer langen Tour, nach dem ersten Schitag der Saison oder nach einem Tag im Stall meldet sich das Knie am Abend und beruhigt sich über zwei, drei Tage. Bleibt es dick und warm, gehört es in die nächste Gruppe.

Ein Knie, das anschwillt, sich heiß anfühlt und gerötet ist, gehört nicht in diese Reihe. Diese drei Zeichen zusammen sprechen für eine Entzündung und nicht für Abnützung.

Gelenkschmerzen im Ruhezustand und wandernde Beschwerden

Schmerz bei Belastung spricht eher für Abnützung, Schmerz im Ruhezustand und in der Nacht eher für eine Entzündung. Wandernde Gelenkschmerzen, die heute im Knie und in zwei Wochen in der Schulter sitzen, sprechen für keine der beiden: Sie deuten auf einen entzündlichen oder infektbedingten Vorgang im ganzen Körper hin.

Der Zeitpunkt ist die verlässlichste Auskunft, die Sie ohne Untersuchung bekommen. Notieren Sie eine Woche lang, wann es weh tut: beim Aufstehen, nach dem Gehen, im Sitzen, in der Nacht. Dieses Protokoll ist mehr wert als jede Schätzung im Nachhinein.

Morgensteifigkeit ist der zweite Hinweis. Löst sie sich in zehn bis zwanzig Minuten, passt das zur Abnützung. Hält sie über eine Stunde an und betrifft beide Hände gleichzeitig, passt das zu einem entzündlichen Geschehen.

Wandernde Beschwerden kommen häufig nach einem durchgemachten Infekt und klingen über Wochen ab. Kommen Fieber, Ausschlag oder eine deutliche Schwellung dazu, ist das keine Frage der Geduld mehr.

Gelenkschmerzen im ganzen Körper: was dahinterstecken kann

Wenn nicht ein Gelenk schmerzt, sondern viele gleichzeitig.

Schmerzen an vielen Gelenken gleichzeitig sprechen gegen Abnützung, denn die beginnt an den belasteten Gelenken. Häufiger stecken eine hormonelle Umstellung, ein Mangel im Blutbild, die Folgen eines Infekts oder eine entzündliche Gelenkerkrankung dahinter.

Hormonelle Umstellung

Wechseljahre und Schilddrüsenerkrankungen verändern das Bindegewebe im ganzen Körper. Typisch ist Steifigkeit in der Früh an mehreren Gelenken zugleich, oft zuerst an den Fingern.

Mangel im Blutbild

Ein Mangel an Vitamin B12 oder Vitamin D geht mit Muskel- und Gelenkbeschwerden und mit Müdigkeit einher. Beides lässt sich über eine Blutabnahme klären; betroffen sind überdurchschnittlich oft Menschen über 60 und Menschen mit rein pflanzlicher Ernährung.

Nach einem Infekt

Nach viralen Infekten treten Gelenkbeschwerden auf, die über Wochen anhalten und dann von selbst abklingen. Sie wandern häufig von Gelenk zu Gelenk und betreffen selten dieselbe Stelle über Monate.

Entzündliches Rheuma

Die rheumatoide Arthritis beginnt oft seitengleich an den kleinen Gelenken beider Hände, mit Steifigkeit in der Früh über eine Stunde. Der Beginn liegt meist zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr, Frauen trifft es rund dreimal so häufig wie Männer.

Arthrose oder rheumatoide Arthritis: wie viele Gelenke sind betroffen?

Die Zahl der betroffenen Gelenke trennt die beiden Erkrankungen am schnellsten. Arthrose ist eine Abnützung des Knorpels und beginnt in einem oder zwei stark belasteten Gelenken, meist im Knie oder in der Hüfte. Die rheumatoide Arthritis ist eine Entzündung der Innenhaut des Gelenks und befällt von Anfang an mehrere kleine Gelenke, seitengleich an beiden Händen.

Das Tempo ist die zweite Frage. Eine Abnützung braucht Jahre: Zuerst meldet sich das Knie nach einer langen Tour, ein Jahr später beim Aufstehen aus dem Sessel, wieder später bei jedem Schritt. Ein entzündlicher Verlauf entwickelt sich in Wochen bis wenigen Monaten und trifft dabei Gelenke, die nie besonders belastet waren.

Der dritte Unterschied steht neben dem Gelenk und nicht im Gelenk. Bei einem entzündlichen Verlauf kommen Müdigkeit, eine Temperatur knapp über 37 Grad und ein Gefühl von Krankheit dazu, und die Haut über dem Gelenk ist warm und gerötet. Eine Abnützung macht nichts davon: Das Gelenk wird mit den Jahren breiter, die Haut darüber bleibt unauffällig.

Die beiden Namen klingen ähnlich und meinen Verschiedenes. Arthrose steht für die Abnützung des Knorpels, Arthritis für die Entzündung im Gelenk — die Endung -itis bedeutet in der Medizin immer Entzündung. Dazwischen liegt die aktivierte Arthrose: ein abgenütztes Gelenk, das für einige Wochen anschwillt und warm wird.

  • Wie viele Gelenke? Eines oder zwei belastete sprechen für Abnützung, mehrere kleine an beiden Händen für einen entzündlichen Verlauf.
  • Wie schnell? Jahre sprechen für Abnützung, Wochen bis wenige Monate für eine Entzündung.
  • Was kommt dazu? Müdigkeit, erhöhte Temperatur und eine warme, gerötete Haut gehören nicht zur Abnützung.

Gelenkschmerzen in den Wechseljahren

In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, und Beschwerden treten häufig an mehreren Gelenken gleichzeitig auf, vor allem an Fingern, Schultern und Knien. Charakteristisch ist eine Steifigkeit in der Früh, die sich nach dreißig bis sechzig Minuten löst.

Östrogen wirkt auf Knorpel, Sehnen und Gelenkinnenhaut. Schwankt der Spiegel und sinkt dann, verändert sich die Wasserbindung im Gewebe. Hände und Finger reagieren oft zuerst, weil dort viele kleine Gelenke auf engem Raum liegen.

Das unterscheidet dieses Muster von der Abnützung eines einzelnen Gelenks: Es tut nicht ein Knie weh, sondern in der Früh die Finger beider Hände, dazu Schulter und Nacken. Viele Frauen berichten, dass es heuer schlimmer sei als im Vorjahr, ohne dass sich an der Belastung etwas geändert hätte.

Ob die Beschwerden nach den Wechseljahren nachlassen, ist von Frau zu Frau verschieden. Ein Teil berichtet von einer Besserung nach der Umstellung, ein anderer behält die Steifigkeit in der Früh.

Fingergelenke oder großer Zeh: zwei verschiedene Ursachen

Beschwerden an den Fingergelenken entwickeln sich über Jahre und betreffen mehrere Gelenke; ein Gichtanfall im Grundgelenk der großen Zehe beginnt über Nacht, betrifft ein einziges Gelenk und geht mit heißer, geröteter Haut einher. Die Unterscheidung entscheidet darüber, was weiterhilft.

Abnützung im FingergelenkGichtanfall an der großen Zehe
Beginnüber Monate bis Jahreüber Nacht, Höhepunkt in Stunden
Betroffene Gelenkemehrere, oft seitengleichmeist ein einziges
Haut darüberunauffällig, Gelenk wird breitergerötet, heiß, berührungsempfindlich
Wann es auffälltbeim Greifen, beim Aufdrehen von Schraubverschlüssenin der Nacht, oft nach einem reichlichen Abend
Woran angesetzt wirdBewegung der Finger, Entlastung, äußerliche AnwendungHarnsäure im Blut, Ernährung, Flüssigkeit

Das Daumensattelgelenk trifft es besonders oft, weil der Daumen bei jedem Griff gegenhält. Wer den nächtlichen Verlauf an der Zehe bei sich beobachtet, lässt die Harnsäure im Blut bestimmen.

Biowetter und Föhn: warum Gelenke das Wetter melden

Viele Menschen mit Gelenkbeschwerden spüren Wetterumschwünge, besonders fallenden Luftdruck und Föhnlagen. Erklärt wird das über den Druckunterschied zwischen Gelenkinnenraum und Umgebung: Sinkt der Außendruck, dehnt sich das Gewebe in der Gelenkkapsel geringfügig aus und drückt auf Nervenenden.

In den Alpentälern ist das ein wiederkehrendes Thema. Föhntage bringen einen raschen Druckabfall, und viele bemerken Knie und Schulter schon am Vorabend. Ein Zusammenhang mit dem Zustand des Gelenks besteht dabei nicht — es geht um die Empfindlichkeit, nicht um den Schaden.

Kälte kommt dazu. Bei niedrigen Temperaturen zieht sich das Gewebe zusammen, die Gelenkflüssigkeit wird zäher, und die ersten Bewegungen fallen schwerer als im Sommer.

Praktisch hilft an solchen Tagen dasselbe wie sonst: das Gelenk warm halten, sich vor dem Hinausgehen bewegen, festes Schuhwerk tragen und das Einreiben nicht ausfallen lassen. Termine nach dem Biowetter zu planen bringt nichts.

Was Sie bei Gelenkschmerzen selbst in der Hand haben

Sechs Dinge liegen bei Ihnen: Bewegung ohne Stoßbelastung, Gewicht, Wärme oder Kälte je nach Beschwerdebild, Muskulatur, Schuhwerk und eine gezielte äußerliche Anwendung auf das betroffene Gelenk. Einzeln bringt jedes wenig, zusammen tragen sie den Alltag.

  • Bewegung ohne Stoß: Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking, im Winter Langlaufen statt Abfahrt. Der Knorpel wird über Bewegung versorgt; Schonung schadet ihm.
  • Gewicht: Jedes Kilo weniger entlastet Knie und Hüfte bei jedem einzelnen Schritt mehrfach.
  • Wärme bei Steifigkeit, Kälte bei Schwellung. Wärme lockert die Muskulatur, Kälte dämpft die gereizte Innenhaut.
  • Muskulatur: Ein kräftiger Oberschenkel nimmt dem Knie Last ab. Zweimal in der Woche zehn Minuten sind der Anfang.
  • Schuhwerk: gedämpfte Sohle, fester Halt. Es liegt zwischen Boden und Gelenk und entscheidet mit, wie hart jeder Schritt ankommt.
  • Eine Salbe oder Creme zum Auftragen erreicht das Gelenk über wenige Millimeter Haut und wirkt dort, wo Sie sie einreiben — vorausgesetzt, die Wirkstoffmenge steht in Gramm auf der Packung.

Die Reihenfolge im Alltag ist einfach: in der Früh Wärme und die ersten Schritte, untertags Bewegung ohne Stoß, am Abend die Auflage oder das Einreiben auf jenem Gelenk, das an diesem Tag am meisten gearbeitet hat.

Wann Gelenkschmerzen in die Ordination gehören

Vier Situationen, in denen Zuwarten nichts bringt.

In die Ordination gehören Gelenkschmerzen, die länger als sechs Wochen anhalten, die Sie in der Nacht wecken oder die mit Schwellung, Überwärmung, Rötung oder Fieber einhergehen. Dasselbe gilt, wenn mehrere kleine Gelenke gleichzeitig betroffen sind und die Steifigkeit in der Früh über eine Stunde dauert.

Sechs Wochen ohne Besserung

Dasselbe Gelenk tut sechs Wochen durchgehend weh, und Entlastung, Wärme und Bewegung ändern nichts daran. Davor ist Zuwarten vernünftig, danach nicht mehr.

Zeichen einer Entzündung

Das Gelenk ist geschwollen, warm und gerötet, dazu kommen Fieber oder ein Gefühl von Krankheit. Diese Kombination passt nicht zur Abnützung.

Nach Sturz oder Blockade

Das Gelenk trägt das Gewicht nicht mehr, lässt sich nicht mehr strecken oder gibt beim Gehen nach. Hier zählen Tage und nicht Wochen.

Der Weg zur Diagnose

Erste Anlaufstelle ist die Hausärztin oder der Hausarzt: Blutbefund, Entzündungswerte und Harnsäure kommen von dort, die Überweisung in die Rheumatologie ebenso. Bei der ÖGK läuft beides über die e-card, auf einen Kassentermin wartet man aber oft Wochen.

Mann um die 65 hockt im Obstgarten mit einer Baumschere und stützt sich mit der Hand am Knie ab

Hausmittel bei Gelenkschmerzen: Topfenwickel, Heublumen, Wärme

Von den verbreiteten Hausmitteln tragen drei: Wärme bei Steifigkeit, Kälte bei akuter Schwellung und regelmäßige Bewegung. Ein Topfenwickel wirkt über die Kühlung, ein Heublumensack über die feuchte Wärme — nicht über einen Inhaltsstoff, der ins Gelenk wandert.

Der Topfenwickel ist das klassische Hausmittel für ein warmes, geschwollenes Knie: Topfen fingerdick auf ein Tuch streichen, zwanzig Minuten auflegen, danach abnehmen. Er hält die Stelle kühl und feucht, mehr braucht er nicht zu leisten.

Der Heublumensack arbeitet in die andere Richtung. Angewärmt zehn Minuten auf die steife Stelle, danach bewegen — in dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt.

Die Ernährung wirkt langsam und indirekt. Wer Gicht hat, spart Innereien, Bier und stark fructosehaltige Getränke; dort ist der Zusammenhang mit der Harnsäure belegt und im Alltag rasch spürbar. Bei Abnützung gibt es keine Verbotsliste, dort zählt vor allem das Gewicht.

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Häufige Fragen zu Gelenkschmerzen

Welcher Mangel steckt hinter Gelenkschmerzen?

Am häufigsten werden ein Vitamin-D-Mangel und ein Vitamin-B12-Mangel mit Muskel- und Gelenkbeschwerden in Verbindung gebracht. Auch Eisenmangel und eine Unterfunktion der Schilddrüse gehen damit einher. Alle vier lassen sich über eine Blutabnahme klären. Ein Mangel erklärt allerdings selten ein einzelnes schmerzendes Knie.

Welche Krankheiten machen Gelenkschmerzen?

Am häufigsten die Arthrose, also die Abnützung des Knorpels. Dazu kommen entzündliche Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, Stoffwechselerkrankungen wie Gicht, Infektfolgen und Erkrankungen der Schilddrüse. Die Muster unterscheiden sich in der Zahl der Gelenke, im Tempo des Beginns und im Zustand der Haut.

Was hilft sofort gegen Gelenkschmerzen?

Sofort wirkt vor allem Kühlung an der Oberfläche: ein kaltes Tuch, ein Kühlpack mit Zwischenlage oder eine Creme mit Menthol, die den Kältereiz auf der Haut erzeugt. Auf die Beweglichkeit bezogen wirkt nichts sofort — dort zählen Bewegung, Entlastung und regelmäßiges Auftragen über Wochen.

Worauf sollte man bei Gelenkschmerzen beim Essen verzichten?

Bei Gicht auf Innereien, Sardinen, Bier und stark fructosehaltige Getränke, weil sie die Harnsäure treiben. Bei Abnützung gibt es keine Verbotsliste; dort zählt vor allem, das Gewicht zu halten, weil jedes Kilo das Knie bei jedem Schritt mehrfach belastet. Ausreichend trinken hilft bei Gicht zusätzlich.

Warum schmerzen Gelenke im Ruhezustand stärker?

Schmerz in Ruhe und in der Nacht spricht für einen entzündlichen Vorgang in der Gelenkinnenhaut, nicht für Abnützung. Bei Abnützung tut vor allem die Belastung weh, und Ruhe bringt Erleichterung. Hält der Ruheschmerz über Wochen an, passt er nicht mehr zum Bild einer reinen Abnützung.

Hilft eine Salbe bei Gelenkschmerzen?

Eine Salbe oder Creme erreicht das Gelenk über wenige Millimeter Haut und wirkt dort, wo eingerieben wird. Sie ist die naheliegende Wahl bei ein oder zwei erreichbaren Gelenken. Entscheidend ist die Wirkstoffmenge in Gramm auf 100 ml, nicht die Länge der Zutatenliste.