Hormonelle Umstellung
Wechseljahre oder Schilddrüsenerkrankungen verändern das Bindegewebe im ganzen Körper. Typisch ist Steifigkeit am Morgen an mehreren Gelenken zugleich.
Gelenkschmerzen entstehen durch Verschleiß des Knorpels, durch Entzündung in der Gelenkinnenhaut, durch Überlastung oder durch Stoffwechselvorgänge wie Gicht. Am häufigsten betroffen ist das Knie, gefolgt von Fingern, Schulter und Hüfte. In den Wechseljahren nehmen Beschwerden an mehreren Gelenken gleichzeitig zu, weil der Östrogenspiegel sinkt.
Name und Telefonnummer genügen. Den Rest klärt unser Mitarbeiter am Telefon.

Die häufigste Ursache für Gelenkschmerzen ist der Verschleiß des Gelenkknorpels, medizinisch Arthrose. Weitere Ursachen sind Entzündungen der Gelenkinnenhaut, Überlastung durch Gewicht oder Beruf, Verletzungen und Stoffwechselerkrankungen wie Gicht.
Der Knorpel ist die Gleitschicht zwischen zwei Knochenenden. Er hat keine Blutgefäße und keine Nerven und wird über die Gelenkflüssigkeit versorgt, die beim Bewegen in ihn hinein- und wieder herausgepresst wird. Deshalb schadet Stillstand dem Knorpel mehr als moderate Bewegung.
Wird die Schicht dünner, reiben die Knochenenden stärker gegeneinander. Der Schmerz kommt dabei nicht aus dem Knorpel selbst, sondern aus der Knochenhaut, der Gelenkkapsel und der gereizten Innenhaut.
Überlastung wirkt über Jahre. Jedes Kilogramm Körpergewicht bedeutet beim Gehen ein Mehrfaches an Last auf dem Knie; Berufe mit langem Stehen, häufigem Knien oder schwerem Heben belasten dieselben Gelenke immer wieder an derselben Stelle.
Das Knie trägt beim Gehen ein Mehrfaches des Körpergewichts und ist deshalb das am häufigsten betroffene Gelenk. Typisch sind Schmerzen beim Treppabgehen, ein Anlaufschmerz nach längerem Sitzen und ein Ziehen an der Innenseite unterhalb der Kniescheibe.
Treppab ist aussagekräftiger als treppauf. Beim Hinuntergehen wirkt die Last auf ein leicht gebeugtes Knie, das den Stoß abfangen muss — wer hier zuerst Beschwerden bemerkt, bemerkt sie meist vor allen anderen Anzeichen.
Anlaufschmerz nach dreißig Minuten Sitzen ist ein zweites Muster: Die ersten Schritte tun weh, nach zwanzig Metern wird es besser. Dahinter steckt, dass die Gelenkflüssigkeit erst durch Bewegung wieder verteilt wird.
Ein Knie, das dick, warm und gerötet ist, gehört nicht in diese Reihe. Schwellung, Wärme und Rötung sind Zeichen einer Entzündung im Gelenk und folgen nicht dem Muster des Verschleißes.
In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, und Beschwerden treten häufig an mehreren Gelenken gleichzeitig auf. Betroffen sind vor allem Finger und Hände, Schultern und Knie. Viele Frauen beschreiben eine Steifigkeit am Morgen, die sich nach dreißig bis sechzig Minuten löst.
Östrogen wirkt auf Knorpel, Sehnen und die Gelenkinnenhaut. Wenn der Spiegel schwankt und dann sinkt, verändert sich die Wasserbindung im Gewebe — Hände und Finger reagieren darauf oft zuerst, weil dort viele kleine Gelenke auf engem Raum liegen.
Das Muster unterscheidet sich vom Verschleiß eines einzelnen Gelenks: Es tut nicht ein Knie weh, sondern morgens die Finger beider Hände, dazu Schulter und Nacken.
Ob die Beschwerden nach den Wechseljahren wieder nachlassen, ist von Frau zu Frau verschieden. Ein Teil berichtet von einer Besserung nach der Umstellung, ein anderer Teil behält die Steifigkeit am Morgen.
Wenn nicht ein Gelenk schmerzt, sondern viele auf einmal.
Schmerzen an vielen Gelenken gleichzeitig sprechen selten für Verschleiß, denn der betrifft die belasteten Gelenke zuerst. Häufiger stecken hormonelle Umstellungen, ein Vitamin-B12- oder Vitamin-D-Mangel, eine durchgemachte Infektion oder eine entzündliche Gelenkerkrankung dahinter.
Wechseljahre oder Schilddrüsenerkrankungen verändern das Bindegewebe im ganzen Körper. Typisch ist Steifigkeit am Morgen an mehreren Gelenken zugleich.
Ein B12-Mangel äußert sich unter anderem in Muskel- und Gelenkbeschwerden und Müdigkeit. Er lässt sich über einen Bluttest klären und betrifft überdurchschnittlich oft Menschen über 60 und Menschen mit veganer Ernährung.
Nach viralen Infekten treten Gelenkbeschwerden auf, die über Wochen anhalten können. Sie klingen meist von selbst ab. Fieber und eine deutliche Schwellung passen nicht zu diesem Verlauf.
Die rheumatoide Arthritis trifft zuerst die Fingergrund- und Fingermittelgelenke, an beiden Händen zugleich. Dazu kommen häufig Müdigkeit und eine leicht erhöhte Temperatur.
Arthrose ist der Verschleiß des Knorpels, die rheumatoide Arthritis eine Entzündung der Gelenkinnenhaut. Am zuverlässigsten trennt beide die Steifigkeit am Morgen: bei Arthrose löst sie sich nach zwanzig bis dreißig Minuten, bei rheumatoider Arthritis hält sie länger als eine Stunde an. Arthrose nimmt im Lauf des Tages unter Belastung zu, die rheumatoide Arthritis ist in den ersten Stunden nach dem Aufstehen am schlimmsten.
| Arthrose | Rheumatoide Arthritis | |
|---|---|---|
| Steifigkeit am Morgen | vorbei nach zwanzig bis dreißig Minuten | hält länger als eine Stunde an |
| Verlauf über den Tag | nimmt gegen Abend und nach Belastung zu | am stärksten in den Morgenstunden, bessert sich durch Bewegung |
| Nachts | Ruhe entlastet, der Schlaf bleibt meist ungestört | weckt häufig in der zweiten Nachthälfte |
| Zahl der Gelenke | ein bis zwei belastete Gelenke, meist Knie oder Hüfte | mehrere kleine Gelenke, symmetrisch an beiden Händen |
| Haut über dem Gelenk | unauffällig, das Gelenk wird mit den Jahren breiter | geschwollen, warm, gerötet |
| Zeichen am ganzen Körper | keine | Müdigkeit, leicht erhöhte Temperatur, Appetitlosigkeit |
Beides kann nebeneinander bestehen: Wer eine rheumatoide Arthritis hat, kann zusätzlich Verschleiß im Knie haben. Deshalb zählt der Verlauf jedes einzelnen Gelenks und nicht ein Etikett für alle.
Fingergelenke schmerzen häufig durch Arthrose der Endgelenke oder des Daumensattelgelenks, oft mit sichtbaren Verdickungen. Ein plötzlicher, sehr starker Schmerz im Grundgelenk des großen Zehs, meist nachts und mit geröteter, heißer Haut, spricht dagegen für einen Gichtanfall.
Die Fingerarthrose kommt langsam. Erst tut das Greifen weh, dann das Öffnen von Schraubverschlüssen, dann wird das Gelenk breiter. Das Daumensattelgelenk trifft es besonders oft, weil der Daumen bei jedem Griff gegenhält.
Gicht verhält sich anders: Sie kommt über Nacht, betrifft meist ein einziges Gelenk und erreicht innerhalb weniger Stunden ihren Höhepunkt. Das Grundgelenk des großen Zehs ist der klassische Ort.
Der Unterschied ist wichtig, weil Gicht über den Harnsäurespiegel und die Ernährung angegangen wird. Wer diesen Verlauf bei sich beobachtet, lässt die Harnsäure im Blut bestimmen.
Viele Menschen mit Gelenkbeschwerden spüren Wetterwechsel, besonders fallenden Luftdruck und steigende Luftfeuchtigkeit. Erklärt wird das über den Druckunterschied zwischen Gelenkinnenraum und Umgebung: Sinkt der Außendruck, dehnt sich das Gewebe in der Gelenkkapsel geringfügig aus und drückt auf Nervenenden.
Kälte kommt hinzu. Bei niedrigen Temperaturen zieht sich das Gewebe zusammen, die Gelenkflüssigkeit wird zäher, und die ersten Bewegungen fallen schwerer als im Sommer.
Das ist keine Einbildung und auch kein Grund, Termine nach dem Biowetter zu planen. Praktisch hilft dasselbe wie sonst: das Gelenk warm halten, vor dem Rausgehen bewegen, feste Schuhe tragen.
Wer an solchen Tagen einreibt, macht das am besten vor dem Rausgehen und noch einmal am Abend — also zu den beiden Zeitpunkten, zu denen Arthrovia ohnehin aufgetragen wird.
Bei Gelenkschmerzen helfen vier Dinge in Kombination: regelmäßige Bewegung ohne Stoßbelastung, Gewichtsentlastung, Wärme oder Kälte je nach Beschwerdebild und eine gezielte äußerliche Anwendung auf das betroffene Gelenk. Keine dieser Maßnahmen wirkt allein so gut wie alle zusammen.
Vier der sechs Punkte kosten nichts außer Gewohnheit: Bewegung, Gewicht, der Wechsel zwischen Wärme und Kälte und zehn Minuten Muskelaufbau zweimal die Woche.
Zum Arzt gehören Gelenkschmerzen, die länger als sechs Wochen anhalten, die nachts wecken oder die mit Schwellung, Überwärmung, Rötung oder Fieber einhergehen. Dasselbe gilt für eine Steifigkeit am Morgen, die über eine Stunde dauert und beide Hände gleichzeitig betrifft, und für ein Gelenk, das blockiert oder nach einem Sturz das Gewicht nicht mehr trägt.
Der Weg beginnt in der Hausarztpraxis. Dort wird das Gelenk abgetastet und Blut abgenommen: Entzündungszeichen, Rheumafaktor, Harnsäure, Vitamin D und Vitamin B12. Von dort geht es bei Bedarf in die Orthopädie oder in eine rheumatologische Praxis weiter.
Zwei Angaben sind dabei mehr wert als eine lange Schilderung: seit wann es weh tut und wann am Tag. Wer sagen kann, dass die Finger beider Hände vormittags vierzig Minuten steif sind und abends nachlassen, hat die halbe Einordnung schon geliefert.
Bis zu einem Termin beim Facharzt vergehen in Deutschland oft Wochen. An dem, was Sie in dieser Zeit selbst tun, ändert der Termin nichts: Bewegung ohne Stoß, Entlastung, Wärme bei Steifigkeit, Kälte bei Schwellung und zweimal täglich Creme auf das Gelenk, das Sie erreichen.
Nicht jeder Gelenkschmerz führt diesen Weg. Ein Knie, das nach einer langen Wanderung zwei Tage zieht und dann ruhig ist, oder ein Daumen, der sich beim Öffnen von Schraubverschlüssen meldet, folgt dem Muster aus Belastung und Verschleiß.

Von den verbreiteten Hausmitteln tragen drei: Wärme in Form von Kirschkernkissen oder warmen Bädern, Kälte bei akuter Schwellung und regelmäßige Bewegung. Quarkwickel und Kohlblattauflagen wirken über die Kühlung, nicht über den Inhaltsstoff.
Wärme ist das Hausmittel für steife Gelenke am Morgen. Ein Kirschkernkissen zehn Minuten auf das Knie, dann bewegen — in dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt.
Kälte gehört zur geschwollenen, überwärmten Stelle: zwanzig Minuten, mit einem Tuch dazwischen, nicht direkt auf die Haut.
Ernährung wirkt langsam und indirekt. Wer Gicht hat, spart Innereien, Bier und stark fructosehaltige Getränke — dort ist der Zusammenhang belegt und der Effekt schnell spürbar.
Arthrovia wird auf das Gelenk aufgetragen, das Sie erreichen können: 50 ml für 39 €, zweimal täglich, 16 Anwendungstage pro Tube.
Tube zum Aktionspreis bestellen 39 € · Zahlung bei Lieferung
Am häufigsten stehen ein Vitamin-D-Mangel und ein Vitamin-B12-Mangel im Zusammenhang mit Muskel- und Gelenkbeschwerden. Beide lassen sich über einen Bluttest klären. Auch ein Eisenmangel und eine Schilddrüsenunterfunktion gehen mit Gelenkbeschwerden einher. Typisch für einen Mangel sind Beschwerden an mehreren Gelenken gleichzeitig, dazu Müdigkeit; ein einzelnes belastetes Knie folgt eher dem Muster des Verschleißes.
Schmerzen an vielen Gelenken gleichzeitig sprechen gegen Verschleiß, denn der beginnt an den belasteten Gelenken. Häufiger sind hormonelle Umstellungen, ein Vitaminmangel, die Folgen eines Infekts oder eine entzündliche Gelenkerkrankung. Für einen entzündlichen Verlauf spricht eine Steifigkeit am Morgen, die über eine Stunde dauert und beide Hände betrifft.
Sofort wirkt vor allem Kühlung an der Oberfläche: kaltes Tuch, Kühlpack mit Zwischenlage oder eine Creme mit Menthol, die den Kältereiz auf der Haut erzeugt. Auf die Beweglichkeit bezogen wirkt nichts sofort — dort zählen Bewegung, Entlastung und regelmäßige Anwendung über Wochen.
Bei Gicht meiden Sie Innereien, Sardinen, Bier und stark fructosehaltige Getränke, weil sie den Harnsäurespiegel treiben. Bei Arthrose gibt es keine Verbotsliste; hier zählt vor allem, das Gewicht zu halten, weil jedes Kilo das Knie bei jedem Schritt mehrfach belastet.
Eine Creme erreicht das Gelenk über wenige Millimeter Haut und wirkt dort, wo Sie sie einreiben. Sie ist die naheliegende Wahl, wenn ein oder zwei erreichbare Gelenke betroffen sind. Sind viele Gelenke gleichzeitig betroffen, liegt die Ursache selten im einzelnen Gelenk — die Creme bleibt dann die Wahl für das Gelenk, das Sie am stärksten spüren.
An der Dauer der Steifigkeit am Morgen und am Verlauf über den Tag. Arthrose lockert sich in zwanzig bis dreißig Minuten und wird gegen Abend unter Belastung stärker. Die rheumatoide Arthritis hält die Gelenke über eine Stunde steif, weckt nachts und trifft mehrere kleine Gelenke an beiden Händen zugleich.